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Kann Gott scheitern ?

Die Überschrift dieses Artikels ist gefährlich und die Antworten darauf sind entgegengestetzt. Diese Glose geht kurz darauf ein und weist auf den konzilianten Versuch der Theologie des Process, darauf einzugehen.

André Gounelle

Übersetzung Jean Gaspar


Jahrhundertelang haben Christen und Juden, mehrheitlich,die biblischen Texte bevorzugt, welche die Hoheit, die Herrshaft, die Allmacht Gottes verkünden. Er herrscht über das Weltall als absoluter Herrscher. Der Lauf der Dinge verläuft genau nach seinem Willen; nichts besteht oder ereignet sich ohne von Ihm bestimmt zu sein. Aus dieser Sicht schein en Scheitern Gottes absurd und als Gotteslästerung. Ein Gott der scheitert ist nicht wirklich Gott.
Erst kürzlich (besonders nach den zwei Weltkriegen) und seltener vorher hat man die Betonung auf die Allmacht Gottes in Frage gestellt. Angesichts der Leiden, der Grausamkeitenn, der Schmerzen, des Unrechts die in der Welt wüten, ist die Allmacht Gottes nicht unverständlich? Wie soll man die Allmacht mit den Stellen in der Bibel verbinden, die von dem Ringen Gottes mit den bösen Mächten berichten? Diese Mächte, verkörpert in den mythologischen Gestalten von Satan und den Dämonen? Berichten nicht das A.T. und das N.T. Von zahlreichen Revolten der Menschen und Völker gegen Gott und „tun, was schlecht in seinen Augen ist“ ? Diese Texte lassen vermuten, dass Gott seinen Willen nicht aufzwingen kann, dass seine Werke immer wieder durchkreuzt werden. Das entspricht unserer eigenen Lebenserfahrung und der kollektiven Geschichte; wir haben nicht das Gefühl, das Alles geleitet wird durch die Allmacht eines liebesvollen Gottes, der nur Friede und Gerechtigkeit will.
Daher das Thema von einem Gott der geschlagen, beschimpft, erniedrigt wird, wie ihn, unterschielich und mit Abwandlungen, Protestanten ,wie Wilfred Monod (1867 -1945) und Dietrich Bonhoeffer (1906 – 1945), Juden, wie Hans Jonas (1903 – 1993), Etty Hillesum (1914 – 1943), Philosophen ,wie John Caputo (1940), andeuten. Hier ist das Scheitern ein Merkmal Gottes: er ist ein Schwacher der oft besiegt wird, der sogar machmal die Gläubigen zu Hilfe ruft, um von ihnen geretttet zu werden. Anders gesagt, die Liebe herrscht nicht in unserer Welt; er ruft uns auf zum Einsatz in gefährlichen, ungewissen Kämpfen die er oft verliert.
Diese zwei Thesen, die eine von einem Gott dem nichts widersteht und die von einem Gott der scheitert, scheinen sich zu widersprechen.Jedoch versuchen manche Theologen eine Verbindung herzustellen. So sehen die Anhänger der gegenwärtigen Strömung des Process , Gott nicht so sehr als absoluter Herrscher, sondern als Architekt oder Leiter einer Baustelle, der mit dem Aufbau des „Königreiches,“ wie Jesus sagte, beschäftigt isr. Er stösst auf Widerstände, die sein Vorhaben behindern, verlangsamen oder sogar Rückschläge sind, doch meistert er sie, erfindet neue Lösungen, wie en „Neues Testamen“, repariert die Misserfolge der Allianz mit Israel und die Auferstehung ist eine Umwertung des Scheitern am Kreuz. Wenn, äusserste aber nicht unmögliche Hypothese,, unsere Geschichte durch eine Atomare ouder
ökilogische Katastrophe endete, würde Gott sein Vorhaben anderswo im Weltall mit enderen Wesen als die Menschen weirerführen. Er wird sich nicht damit abfinden, wird nie aufgeben.
Diese Theologen beantworten also unsere Frage gleichzeitig mit: ja und nein. Ja, denn Gott erleidet schwere Niederlagen, schmerzhaft für ihn und für uns. Nein, denn seine Niederlagen sind nie endgültig. In jeder Lage führt Gott den Kampf fort, setzt sein Werk fort, geht und führt uns weier. Der Glaube umfasst also drei Teile: eine Gelassenheit die auf das Vertrauen in die Macht Gottes begründet ist ; ein scharfes Bewusstsein der Tragödien und Notlagen der Stunde; ein tatkräftiger Einsatz zum Gelingen von Gottes.Vorhaben.

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À propos Gilles

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a été pasteur à Amsterdam et en Région parisienne. Il s’est toujours intéressé à la présence de l’Évangile aux marges de l’Église. Il anime depuis 17 ans le site Internet Protestants dans la ville.

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